Die Main-Restauration

Mit sofortiger Wirkung sind die Anordnungen und Erlasse von Fürst Friedrich Barbarossa nichtig. Sämtliche neuen Erlasse sollen ab sofort nur vom Fürsten der Domäne aus ergehen. Der Rat des Primogen steht dem Fürsten beratend zur Seite. Hiermit übernehmen Wir, Vinzenz von Stolberg, die Fürstenwürde über die Domäne Frankfurt am Main sowie mit Billigung des Fürstenrats im Rhein-Main-Gebiet das Protektorat über die umliegenden Lehen Hanau, Wiesbaden, Offenbach und Bad Homburg von der Höhe. Als Vasallen Unseres Lehens bestimmen Wir Valerie Gräfin Neuhaußen-Reiffenberg in Hanau, Katya Kerenski in Wiesbaden, Justus von Cronstett in Offenbach und Balthasare Giovanni in Bad Homburg.
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Als Fürst der Domäne bestimmen Wir vom heutigen Tage an, dass die Blutjagd auf all diejenigen ausgerufen werden soll, die die Integrität der Domäne Rhein-Main gefährden und das Vermächtnis der Camarilla und ihre Traditionen mit Füßen treten. Dies sind namentlich all jene, die dem verachtenswürdigen Kult des Sabbat angehören, Revolutionäre, Anarchen und andere aktive Umstürzler, Dünnblütige und nicht nach fürstlichem Plazet Erschaffene, Mitglieder des tierhaften Clans Gangrel, unangemeldet in Unserer Domäne jagende Besucher anderer Domänen. Diese sollen vor den Fürsten und den Rat gebracht oder dort gemeldet werden. Das Zurückhalten von Wissen um solcherlei Dinge soll bestraft werden. Die höchste Strafe dafür ist der Endgültige Tod.
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Als Fürst der Domäne bestimmen Wir, dass den Kainskindern die ursprünglichen Traditionen der Camarilla und der Domäne nahegebracht werden. Neuankömmlinge sollen über Mentoren sofort darüber unterrichtet werden.
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Als Fürst der Domäne bestimmen Wir, dass ein jeder von Geblüt den Befragungen von Sheriff und Geißel Rede und Antwort zu stehen hat, als sei der Fragende der Ahn oder Fürst. Beide Ämter dienen dem Schutze der Traditionen und haben die Aufgabe, die Domäne von allen Unreinheiten zu befreien.
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Jeder von Geblüt ist verpflichtet, seine Absicht, Nachkommen zu zeugen, dem Ahn seines Clans sowie dem Fürsten oder dem Seneschall vorzutragen und das Plazet der Ahnen abzuwarten. Gemäß den Traditionen sollen die Nachkommen mit einem eisernen Ring um den Hals für die Dauer von zehn Jahren gekennzeichnet werden. Für die Dauer von 50 Jahren sind die Sünden der Nachkommen die Sünden des Erzeugers. Er und alle seine Nachkommen sollen dafür gerichtet werden.
Jedem von Geblüt wird vom Seneschall der Domäne sowie Primogen seines Clans ein Jagdgebiet zugeteilt. Dieses aus Gründen der Jagd zu verlassen, ist dem Kainskind bei Strafe untersagt. Ausnahmen sind die Einöden, die keines Kainskindes Domäne sind und von allen bejagt werden dürfen.
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Jeder von Geblüt wird geheißen, den Frieden des Elysiums zu wahren. Es wacht darüber der Hüter des Elysiums. Die Elysien der Domäne Frankfurt am Main sind der Nachtclub „Deelight“, das Nebbiensche Häuschen samt Grund und Boden, das Senckenberg-Museum, der Bartholomäusdom, das Höchster Schloss, das Holzhausenschlösschen, der Messeturm, das Jüdische Museum, die Westendsynagoge, die Goethe-Universität, die Deutsche Bibliothek, das Hotel Frankfurter Hof, die Alte Oper. Wer den Frieden bricht, soll erschlagen werden.
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Jedem von Geblüt ist es untersagt, sich in der Nähe folgender Gebäude oder Gegenden aufzuhalten: das Deutschordenshaus; der Odenwald; das Landes- und Bundeskriminalamt in Wiesbaden; der Frankfurter Römer. Wer zuwiderhandelt, soll erschlagen werden.
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Addendum, Martius MMXII . Mit sofortiger Wirkung sollen Mitglieder des Clans der Schlange aus Unserer Domäne verbannt sein. Diese sollen vor den Fürsten und den Rat gebracht oder dort gemeldet werden. Das Zurückhalten von Wissen um solcherlei Dinge soll bestraft werden. Die höchste Strafe dafür ist der Endgültige Tod.

Die Main-Restauration

Et in terra pax Praesi falkE