Prof. Dr. Dr. med. Christoph Wilhelm Hufeland

Tremere

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Christoph Wilhelm Hufeland
Bereits Hufelands Vater und Großvater hatten Medizin studiert – auch sein jüngerer Bruder war Arzt, ebenfalls in Weimar. C. W. Hufeland promovierte zum Doktor der Medizin in Göttingen und wurde Freimaurer in der Göttinger Loge „Augusta zu den drei Flammen“. Er in den Bund der Illuminaten aufgenommen. Später wurde er, schon als herzoglicher Hofmedicus in Weimar benannt und Mitglied der Kaiserlichen Akademie der Naturforscher. Er wurde in die gerade von August Batsch in Jena gegründete Naturforschende Gesellschaft zu Jena als Ehrenmitglied aufgenommen. Weiterhin wurde er Hofrat und Leibmedikus, später Hofmedikus in Weimar. Zu seinen Patienten zählten auch Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich von Schiller, Johann Gottfried von Herder und Christoph Martin Wieland, die er in der Zeit in Weimar als Hofarzt kennenlernte und die dazu beitrugen, dass er der Reformator des Gesundheitswesens werden konnte.
Der sächsische Herzog Karl August konnte ihn als Honorarprofessor an die Universität Jena verpflichten, wo seine Vorlesungen begeistert aufgenommen wurden. Er wurde zum ordentlichen Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften gewählt. In Berlin betreute Hufeland als königlicher Leibarzt die königliche Familie von Friedrich Wilhelm III. und leitete das Collegium medico-chirurgicum sowie als Erster Arzt und Direktor die Charité in Berlin. Im Anschluss an die Flucht der Königsfamilie nach Königsberg und Memel, welche er begleitete, wurde er erster Dekan der Medizinischen Fakultät als Akademiemitglied der neuen Berliner Universität. Neben seiner Tätigkeit als Professor am Lehrstuhl für Spezielle Pathologie und Therapie war er Leiter der Militärakademie und Staatsrat der Abteilung Gesundheitswesen im preußischen Innenministerium. Er gründete in Weimar das erste Leichenschauhaus in Deutschland.

Prof. Dr. Dr. med. Christoph Wilhelm Hufeland

Et in terra pax Praesi Hank